Profil

Fussballkarriere

 

Der gebürtige Bratislaver Robert Mak hat die ersten Buchstaben des Fussballalphabets als sechsjähriger geschrieben. Auf die Frage, wer hat ihn zu den Fussball herangeführt, gab er diese Antwort: „Das war nicht nötig. Ich habe wohl die Fussballgene meines Vaters vererbt. Er hat auch Fussball gespielt (vorher Athletik gemacht). Als kleiner Knabe habe ich immer hinter dem Ball hergejagt und es machte mir Spass. Es waren die ersten Indizien, das ich solchen Kurs aufnehme.“

ŠK SLOVAN BRATISLAVA (1. Juli 1997 – 30. Juni 2006)

Als 6-jähriger hatte er sich im Tehelne pole gemeldet. Warum hat er sich für diesen Verein entschieden? Die Familientraditon hat eine wichtige Rolle gespielt. „Meine ganze Familie war hellblau, und darum haben Sie mich nach Slovan geschickt. Ich habe von der Kindheit den Klub geliebt. Damals hat der Verein ein gutes Niveau und ich habe dort schöne Fussballzeiten erlebt,“ erklärt Robo die Verbindung mit Slovan. Er erinnert sich gern an alle Trainers: „Ich habe von jedem etwas gelernt, jeder hat mir etwas gegeben. Ich erinnere mich wohl am liebsten an die Zeiten, wenn wir mit Trainer Alexander Zacharias den Meistertitel erobert haben. Es ist zu Ende seiner Karriere in Slovan geschehen. „Ich kann Slovan nur bedanken weil mich Fusbball erlernt hatten und das ist ihr Verdienst wo ich mich heute befinde,“ hatte er acht Jahre als Jugendfussballer in Slovan rekapituliert. „Aber ich fühlte ich kann etwas mehr erreichen was mir Slovan und Slowakei ermöglicht.“ Die Entwicklung hat zu einer englischen Richtung geführt.

MANCHESTER CITY (1. Juli 2006 – 30. Juni 2010)

Wie hat Robo Manchester City überzeugt , ihn in die Fussballakademie aufzunehmen? „Mein Spielerberater hatte sehr gute Kontakte and den Klub gehabt und ich wurde zu einer Prüfung eingeladen. Wir haben ein Freundschaftspiel gegen Middlesbrough gewonnen ( 4:2), ich traf zweimal und Sie haben mir sofort gesagt – wir wollen dich! Seit diesen Zeiten war ich City Spieler.“

Was war das schwierigste bei der Ankunft nach England? „Natürlich die Sprache, Leute, und praktisch alles. Ich war sehr jung, nur 14 Jahre. Es hat mir sehr geholfen, dass nach einem Jahr meine Eltern nach England eingereist konnten. Wir haben uns alle zusammen gelernt in England zu kommunizieren. Wenn ich ein Problem hatte, konnte ich mit Ihnen reden und um Rat bitten. Die Leute im Club waren sehr nett und alles dafür gemacht, das ich mich wohl fühle.“ Nach Beherrschung der Sprache war alles leichter. „Ich habe neue Freunde gefunden mit denen ich reden konnte und das war super.“ Plus war auch, dass auch Landsmänner Vladimír Weiss und Filip Mentel dabei waren.

Er musste sich ausser neuem Leben auch an englischen Fussballstyl angewöhnen. „Schon bei Junioren war es härter, schneller, anspruchsvöller. Es war ein grosser Sprung und ein schwerer Anfang. Aber im Laufe der Zeit ging es leichter und leichter.“ Er hat für U17 und U19 gespielt, und hat die Youth FA Cup gewonnen. Er stieg vom Jugendteam der Citizens in das Reserveteam auf. Dort kam er in der Premier Reserve League North zum Einsatz.

Auch heutzutage ist er überzeugt, dass in so jungem Alter nach England zu fahren ein ein guter Schritt war. „Die Akademie hat mir sehr viel gegeben. Es war ein höheres Niveau als in der Slowakei, härtere Trainings, bessere Spiele. England hat mich mit grosser Kraft, kampfbereitschaft und furtchlosigkeit aufgetankt. Hat mich alles gelernt, was der Fussball betrifft und auch viele Lebenserfahrungen gemacht. Dann habe ich nach Deutschland ohne Probleme übersiedelt, schon ohne Eltern.“

1. FC NÜRNBERG (1. Juli 2010 - )

Warum hat sich Robert für den 1. FCN entschieden? „Die Skauten von Nürnberg haben mich im Punktspiel gegen Manchester United beobachtet. Wir haben 2:1 gewonnen und ich habe ein Tor gemacht. Schon derzeit begann City grosse Stars aufzukaufen zu einem grossen Klub in allen Aspekten zu werden. Das Angebot von Nürnberg kam aus dieser Sicht rechtzeitig. Ich habe geschlussfolgert es wird besser zu gehen und eine Chance in einer guten Liga zu bekommen,“ erklärt Robo. Er hatte Angebote aus Niederland und anderen deutschen Klubs aber für 1. FCN spielte, das der Club Angelegenheiten für jungen Spieler zu anbieten hatte.

Mit Marek Mintal, derzeit schon eine Ikone von 1. FCN, hatte er die Dinge nicht konsultiert, aber er wusste, dass in der Vergangenheit für die Slowaken im Club gutging. „Ich kennte sich mich mit Marek persönlich nicht, aber ich wusste für den Club haben mehrere Slowaken gespielt und alle haben sich dort wohl gefühlt. Ich habe mich nach Konsultation mit meiner Familie selbst entschieden. Wir kamen zum Schluss es wurde die Allerbeste.“

Er debütierte in Bundesliga am 28. August 2010 gegen SC Freiburg, wenn er 19 Jahren 5 Monaten und 20 Jahre alt war. Für das erste Tor musste er noch ein Paar Monaten warten. Er traf am 20. November 2010 im Alter von 19 Jahren 8 Monaten und 12 Tage. In der ersten Bundesligasaison kam er zu Einsatz in 22 Spielen und hat 3 Tore geschossen. Die Billanz der nächsten Saison – 17 Spiele, 2 Tore.

Wie bewertet Robo die bisherige Zeit in 1. FCN? „In der ersten Saison war ich sehr jung, nur 19 Jahre, erst mit dem Seniorenfussball angefangen. Es war für mich etwas völlig Neues und ich musste mich an alles angewöhnen. Es dauerte praktisch 2 Saisons. Ich habe die Liga erkannt und alles was damit zusammenhängt. Ich habe niemals vorher in solchen Stadien gespielt, mit so vielen Zuschauern. Ich hoffe das die kommende Saison schon „meine“ wird, weil ich weiss wie ich das anstellen soll. Ich bin erfahrener, stärker und weiss, was vor jedem Spiel zu erwarten ist.“

Im Sommer 2012 hatte er sein Vertrag bis Sommer 2015 verlängert (ein Jahr vor dem Ablauf des alten). Das ist ein Zeichen, dass er sich im Klub wohl fühlt und eine Perspektive sieht. „Ich bin noch immer jung und ich sammle weitere Erfahrungen. Nürnberg ist ein sehr guter Verein und ich bin froh, dass ich weitere drei Jahren mitmachen darf. Derzeit bin in sehr glücklich, obwohl ich in Nürnberg auch schwierige Zeiten erlebte und sogar ein Abschied nachdenkt hatte. Gott sei dank, alles ist gelöst und jetzt bin ich sehr glücklich.“

Robo hatte nach seiner Auswechslung zur Halbzeit in der Partie beim SC Freiburg (0:3) im sozialen Netzwerk über 1. FCN Couch Dieter Hecking schimpflich geäussert. Er hat sich dem Trainer sofort entschuldigt, aber hat von Club eine empfindliche Geldstrafe bekommen und musste zum U23 Team von 1. FCN. Er kehrte nach 2 Wochen wieder zurück ins Team. „Ich habe das bereut. Wohl war diese Watsche nötig. Ich hoffe ich bin stärker zurückgekommen. Ich habe das Vertrauen des Trainers nich verloren und hoffe am Platz belohne ich mich dafür.“

Aber nach dem Trainerwechsel war Robert in Rückrunde nicht oft im Einsatz (nur am Ende der Saison – und er gehörte zu den besten in den letzten 3 Spielen) und weil auch eine Interesse von Klubs im Ausland gab, seine Zukunft ist offen.